Die Bechem-Rheometerkurve

Pressemeldung der Firma CARL BECHEM GMBH

Eine neue Messkurve ermöglicht schnellere Aussagen zum Fließverhalten von Schmierfetten. Das deutlich preiswertere Verfahren ist eine ideale Lösung zur Berechnung von Fettströmungen in Zentralschmieranlagen.

Die Schmierstellen komplexer Maschinen und Anlagen in der Stahlindustrie, im Bergbau, in der Zement-, Papier- oder Lebensmittelindustrie werden häufig über Zentralschmieranlagen versorgt. Hierbei muss das Schmierfett teilweise extrem lange Rohrleitungssysteme passieren, bevor es schließlich die eigentliche Schmierstelle erreicht. Extreme Hitze oder Kälte kann großen Einfluss auf die Fließfähigkeit und die Gebrauchstauglichkeit der Schmierstoffe und damit auf die Sicherheit des Anlagenbetriebs haben. Kenntnisse über das Fließverhalten von Schmierfetten sind sehr wichtig. Verlässliche Aussagen über die Förderbarkeit von Schmierfetten in Zentralschmieranlagen werden anhand sogenannter Rheometerkurven ermittelt. Die Kenntnis der Rheometerkurven eines Schmierfettes sollte Grundbedingung für seinen Einsatz in Zentralschmieranlagen sein. Zu deren Bestimmung wird ein konstanter Fettmassenstrom durch ein Prüfrohr gefördert. Hierbei wird der sich einstellende Druckverlust auf einer bestimmten Rohrlänge gemessen. Dieses Verfahren ist zeitintensiv und teuer. Die aufwändigen Messgeräte müssen mit mehreren Kilogramm Prüffett befüllt werden, das häufig in der Nacht vor dem Versuch temperiert werden muss. Daher gibt es nur wenige Labore, die über eine solche Einrichtung verfügen. Oft stehen den Anlagenbetreibern keine oder nur veraltete Rheometerkurven zur Verfügung.

BECHEM hat ein völlig neues Verfahren entwickelt, dass deutliche Zeit- und Kostenvorteile bietet. Hierbei wird auf sogenannten Rotationsviskosimetern gemessen. In deutlich verkürzter Zeit können Rheometerkurven bestimmt werden. Für den Versuch benötigt man nur eine sehr geringe Schmierstoffmenge. Die Abbildung stellt die konventionelle Shell-Delimon-Rheometerkurve der neuen BECHEM-Rheometerkurve für einen Rohrdurchmesser von 16 mm exemplarisch gegenüber. Danach ist die BECHEM-Rheometerkurve eine geeignete Möglichkeit, mit Messergebnissen, die auf BECHEM Versuchen mit dem Rotationsviskosimeter basieren, Aussagen zum Fließverhalten eines Schmierfettes in Leitungssystemen zu machen.



Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:
CARL BECHEM GMBH
Weststraße 120
58089 Hagen
Telefon: +49 (2331) 935-0
Telefax: +49 (2331) 935-1199
http://www.bechem.com

Zahlen und Fakten der CARL BECHEM GMBH Gründung: Im Jahr 1834 durch Carl Bechem Geschäftstätigkeit: BECHEM entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Hochleistungsschmierstoffe und Metallbearbeitungsmedien mit drei Geschäftsbereichen: - Spezialschmierstoffe (Automotive-, Lebensmittel-, Schwerindustrie u. a.) - Metallbearbeitung - Umformtechnik Neben dem Stammwerk in Hagen verfügt BECHEM in Deutschland über zwei weitere Produktionsstätten in Kierspe (NRW) und Gardelegen (Sachsen-Anhalt). Ausländische Fertigungsstätten befinden sich in China, Indien und in den USA. Geschäftsführer: Christoph Hundertmark Dr. Ing. Martin Walter Tochterunternehmen: USA, Frankreich, Indien, Schweiz Joint Ventures: Südafrika, Schweden, Spanien, China Umsatz: Umsatz CARL BECHEM GMBH 2012: 109 Mio. EUR (konsolidiert) Exportanteil am Umsatz: ca. 60 % Mitarbeiter: Anzahl Mitarbeiter weltweit: ca. 450 Anzahl Mitarbeiter in Deutschland: ca. 320 Die CARL BECHEM GMBH ist zertifiziert nach DIN ISO/TS 16949 DIN EN ISO 9001


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